Resilienz & Burnout

2 Begriffe, die immer häufiger zu lesen sind. Doch was verbirgt sich dahinter?

Burnout beschreibt einen Zustand körperlicher und geistiger Erschöpfung, der in den meisten Fällen Spuren hinterlässt. Die Leistungsfähigkeit ist nachhaltig gestört.
Oft hinterlässt ein überstandener Burnout die Angst, dass die Symptome wiederkommen. Das Vertrauen in den eigenen Körper ist gestört.

Resilienz wird auch Widerstandskraft genannt und bezeichnet die Summe der Eigenschaften, die uns helfen gar nicht erst in einen so tiefen Erschöpfungszustand zu geraten.

Resilienz steigern kannst Du lernen. Damit meine ich nicht: Nimm Dir Zeit für Ruhe und Entspannung, Entschleunige dich oder mach Sport. Ja, das kannst Du natürlich auch alles tun, aber wenn das Dein Hinderniss war, hättest Du es doch bestimmt längst beseitigt und wärst resilient. Warum laufen wir denn in die Erschöpfungsfalle? Da gibt es etwas in uns, dass uns antreibt und danach gilt es zu suchen.

Dafür ist es notwendig, Dir mal anzusehen, nach welchen Grundmustern Du lebst. Diese werden oft in der Kindheit schon angelegt und können uns lebenslang begleiten.
Erst mit einem offenen reflektierten Blick auf die eigenen Muster kannst Du sehen, wo Dich diese Grundmuster in Deinem Leben eher behindern als unterstützen und die Entscheidung treffen in Zukunft anders zu reagieren.
Ein Beispiel: Als Kind wird Dir gesagt, nur wer sehr viel und hart arbeitet, verdient Lohn und Anerkennung. Und die Eltern loben und annerkennen auch nur Leistung, die hart erarbeitet wurde. Was macht das wohl mit einem Kind, dass natürlich von den Eltern geliebt, gelobt und anerkannt werden möchte? Es strengt sich mächtig an. Kindheit dauert in der Regel 18 Jahre- in denen das Kind dieses Grundmuster übt. Da ist es nicht leicht, davon abzulassen, nur weil ein guter Freund oder gar Therapeut daherkommt und erklärt, dass dieses Verhalten ungesund ist.

Wenn nicht das dahinterliegende Bedürfnis nach Liebe, Lob oder/und Annerkennnung anderweitig befriedigt werden kann, wird es schwierig das Verhhalten zu ändern. Gelingt es, das Muster zu durchbrechen und die Bedürfnisse anderweitig zu befriedigen, steigt auch die Autonomie. Die Abhängigkeit von Lob/Anerkennung von außen sinkt.

Befreie ich von den Mustern Deiner Kindheit und gehe gestärkt und selbstbewusst ins Leben.

Hast Du Interesse oder möchtest Du mir etwas dazu schreiben?

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